ALS MENSCH DAS LICHT ZU SUCHEN IST,

ALS SUCHE DER WIND DIE LUFT.“ – CH. HAPPE

Und das ist, was wir Menschen tun, wir suchen im Außen all das, was wir in Wirklichkeit selbst sind. Wir sind das Licht! Es gibt nichts hinzuzufügen, es braucht keine Optimierungen, es fehlt an nichts, DU bist vollständig und wundervoll. Es gibt nichts zu tun als zu atmen, zu spüren und auf die eigene, einzigartige Art und Weise dem Licht Ausdruck zu verleihen, das Du bist. Du bist vollkommen, heil und ungebrochen! Solange wir das eigene Licht, die eigene Größe, die eigene Macht verneinen, passiert folgendes.

Wir strengen uns unsagbar an, kämpfen und leiden für Sicherheit, Liebe, Respekt, einen Platz und Wertschätzung. Dafür sind wir bereit die eigene Gesundheit zu opfern, uns selbst zu erniedrigen, die Erde, die uns trägt und versorgt zu ruinieren, die Tiere, unsere großen und kleinen Mitbewohner zu quälen und die Menschen, unsere Brüder und Schwestern zu mißhandeln. All das entspricht in keiner erdenklichen Weise DIR! Dir in Wirklichkeit. Du grenzenloses, lichtvolles, schöpferisches, göttliches Wesen, das Du in Wirklichkeit bist. 

Es ist Zeit sich zu erinnern und die eigene Größe anzuerkennen, den Thron im eigenen Königreich wieder einzunehmen, das Zepter in die Hand zu nehmen und im Namen der Liebe zu herrschen. Den Mangel zu verlassen, Opfer- und Täterprogramme zu beenden, aufzuhören Dramen zu kreieren und sich mit dem mindesten zufrieden zu geben. Ein Leben in Fülle zu leben, köstlich und würdevoll. Zum Wohle aller.

Wir verwechseln immerzu, wer wir in Wirklichkeit sind mit Vorstellungen, die wir über uns und unser Leben bilden. Dabei verlieren wir uns in einer ganzen Welt von Vorstellungen und verlassen die Realität. Die eigene Lebenskraft fließt von uns ab und belebt dieses von sich aus leblose Konstrukt aus Vorstellungen. So erhalten und beleben wir mit der eigenen Kraft ein Gefängnis, dessen Gitter uns versklaven und uns den Atmen nehmen. Ein Ausdruck von Unbewusstheit.

Wir enttrohnen uns selbst, geben das Zepter ab. Gewohnheiten, Konditionierungen, Gelerntes, Verletztes übernehmen die Regentschaft. Das Leben wird unlebendig, unkreativ, verliert die Würze und besteht fast nur noch aus Wiederholungen der Vergangenheit. Man selbst hat sich nun in die Reihen der Armen begeben, das Gefühl von „ich brauche“ beherrscht das Feld. Die eigene Frequenz sinkt, die Möglichkeiten schwinden, überall Probleme, nichts ist ausreichend, nichts scheint genug. Wir strengen uns also noch mehr an, um Lösungen zu finden. Aber da wir an falscher Stelle suchen, werden wir nicht fündig, sondern stabilisieren den Zustand von Leiden, ein Teufelskreis, indem wir uns früher oder später so weit erschöpfen, dass wir irgendwann aufgeben müssen. Aufgeben zu sich selbst hin nach innen ist die eine Lösung. Um so freiwilliger wir das tun, um so besser für einfach alle.

Und das üben wir in der Meditation. 

Lösung.

Freiwillig aufgeben nach innen zu sich selbst hin. 

Den Teufelskreis durchbrechen. 

Das Leiden beenden.

Der Vorstellungswelt die Kraft entsagen.

Sich auf den Weg weg von der Vorstellungswelt und hin zu sich selbst machen.

Auf diesem Weg treffen wir all das, weswegen wir uns bewusst oder unbewusst einst für die Vorstellungswelt entscheiden haben. Wir begegnen Programmen und Verletzungen aus der Vergangenheit, alte, gebundene Energien, die ihrerseits jedes mal wieder kraftvolle Einladungen sind, lieber doch wie gewohnt zu reagieren. 

Es erfordert viel Mut, Vertrauen und Entschlossenheit dem Zwang an dieser Stelle zu widerstehen und bewusst zu bleiben. Nicht zu vergessen, wer wir in Wirklichkeit sind und was wir in Wirklichkeit wollen. Sich zu erinnern. Weiter nach Hause zu gehen und den eigenen Platz ganz einzunehmen. Sich selbst zu verwirklichen. Kompromisslos. Voll und ganz. 

Dabei ist wichtig zu verstehen, was Du alles nicht bist.

Du bist nicht deine Empfindungen. Nicht deine Gedanken, nicht deine Gefühle, nicht dein Körper, nicht deine Kleidung, nicht Form, kein Objekt. Das ist alles Teil der Vorstellungswelt.

Du bist das unkonditionierte Bewusstsein, der Betrachter, der Beobachter von Form, Objekt und Empfindung. Das Gewahrsein, das Feld in dem das Spiel des Lebens passiert. Schöpferisch, kreativ, mit Potentialen gesegnet, die der Verstand nicht annähernd zu erfassen vermag. Das bist du. Groß, Wundervoll, Mächtig, Wunderschön, Liebevolles Bewusstsein, Licht, Grenzenlos, Fülle. 

Sat Nam.